Trauerbegleitung

porträt

"Man denkt, man könne nie wieder zufrieden leben. Und ganz schlimm ist es, wenn die anderen Menschen schon nichts mehr davon hören wollen."

Menschen erleben Trauer ganz verschieden, sie ziehen sich zurück oder stürzen sich in Arbeit. Sie suchen Nähe oder die Einsamkeit. Dem einen hilft das Gespräch, der anderen eine Spaziergang oder die Pflege des Grabes. Wie auch immer Trauer gelebt wird: Ihre evangelische Kirche hat Angebote für Trauernde. Denn wir sind überzeugt, dass wir Trost finden können, aneinander und in unserem Glauben an unseren Gott, der den Tod überwunden hat. Sprechen sie mich an, gerne unterstütze ich Sie oder vermittle zu einem passenden Angebot.

Pfarrerin Kerstin Reinhardt, Seelsorgerin im Ev. Kirchenkreis Unna 

Seelsorge

zu sehen sind zwei Personen, die Köpfe sind vom Foto nicht abgebildet, die auf einer Mauer sitzen. Eine Person hat eine Jacke mit der Aufschrift Notfallseelsorge, zwischenbeiden steht eine Kerze und ein Kreuz

Trost kann man sich nicht selber zusprechen. Da hilft es, wenn Menschen da sind, die dies tun können. Die Zeit haben, die zuhören und die Trauer begleiten.

Seelsorgende finden Angehörige in ihrer Gemeinde, aber auch in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen. Neben den Pfarrpersonen sind hier oftmals auch darauf qualifizierte Ehrenamtliche aktiv.

Die Notfallseelsorge steht besonders bei aussergewöhnlichen Trauermomenten zur Verfügung. 

Trauerreisen

Ein Sonnenuntergang am Strand, zwei Personen gehen am Wasser entlang

Einfühlsame Reisen für trauernde Menschen, die nach einem Verlust von geliebten Menschen Trost und Heilung suchen, das bietet der Reisedienst der Diakonie-Ruhr-Hellweg an.

Die Teilnehmenden finden einen sicheren und unterstützenden Rahmen, um sich mit anderen Trauernden auszutauschen, sich zu erinnern und neue Hoffnung zu schöpfen. Dort erfahren sie Begleitung auf dem Weg der Trauerbewältigung und die Möglichkeit, sich selbst zu heilen und wieder zu entdecken. 

Zum Angebot hier

 

Über Trauer reden

Eins Sammlung von Büchern und Bilder sowie ein Tebbybär

Wenn die eigenen Worte fehlen, können Bücher und Materialien dabei helfen, über Tod und Sterben zu reden. Ob mit Kindern und Jugendlichen oder mit Menschen, denen ein baldiges Lebensende sehr bewußt ist. Wenn uns die Worte fehlen, helfen uns Erfahrungen anderer oder Anregungen zum Gespräch. 

Die Mediothek im Ev. Kirchenkreis Unna hat für die Arbeit mit Gruppen eine Trauerkiste zusammengestellt und bietet viele weitere Materialien an hier.

Für Schulen stehen Trauerboxen bereit, die trauernden Schülerinnen und Schüler Anregung zur eigenen Trauerarbeit geben. 

Begegnungsorte

Menschen im Gespräch

In den Gemeinden finden sich Angebote speziell für trauernde Menschen. Ob im Trauercafe oder beim Trostkonzert und in der Angehörigen-Gruppe, hier kommen Menschen zusammen, die miteinander Kraft und Stärkung finden. 

In Massen (Ev. Kirchengemeinde Massen) gibt es das Trauercafé „Regenbogen“. Man trifft sich in der Regel am 1. und 3. Mittwoch im Monat um 15 Uhr. mehr

In Kamen trifft sich eine offene Trauergruppe des Ambulanten Hospizdienstes, in der Regel am 3. Dienstag im Monat von 18 bis 19.30 Uhr in der Geschäftsstelle, Kämerstr. 35.  
Ansprechpartnerin: Barbara Divis, Tel. 02307 234 612

Die evangelischen Kirchengemeinden in Bergkamen bieten Trauerkurse jeweils von September bis Juni an. Treffen sind in der Regel am 1. Freitag im Monat von 15.30 bis 17.30 Uhr. mehr